Regeln

Die Arbeit der Selbsthilfegruppe basiert im Wesentlichen auf Vertrauen und Vertraulichkeit. Wie halten uns deshalb an die folgenden Regeln:

Teilnahme
Jede/r kann zu jeder Zeit in die Gruppe kommen und jederzeit auch wieder gehen. Wir sind offen für alle, die dieselben oder ähnliche Probleme haben wie wir, also hauptsächlich soziale Ängste. Natürlich kann sich jede/r die Gruppe erst einmal unverbindlich anschauen und selbst entscheiden, ob er/sie regelmäßig kommen möchte.

Zuverlässigkeit
Zwar besteht keine Verpflichtung zur regelmäßigen Teilnahme, dennoch ist es wünschenswert, wenn alle Gruppenmitglieder möglichst regelmäßig an den Treffen teilnehmen. Nur so kann Sicherheit und Vertrauen in der Gruppe entstehen. Das pünktliche Erscheinen aller Gruppenmitglieder sollte selbstverständlich sein, denn wer zu spät kommt, stört den Ablauf der Gruppensitzung und bringt Unruhe hinein.

Verschwiegenheit
Es gilt absolute Verschwiegenheitspflicht, d. h. es darf nicht mit Dritten über Personen oder Inhalte aus der Gruppe gesprochen werden!

Gespräch
Das Fundament der Gruppe ist der Austausch untereinander. Wir hören uns gegenseitig zu und unterbrechen uns nicht.
Jede/r bekommt genügend Zeit zum Reden, es redet immer nur eine/r. Außerdem spricht jede/r für sich und von sich, nicht für oder über andere.
Gleichwohl entscheidet jede/r für sich selbst, was er/sie zu einem Gespräch beiträgt. Keine/r ist gezwungen etwas zu sagen. Dennoch wollen wir auch gezielt üben, Hemmungen, in der Gruppe zu sprechen, abzubauen.

Gleichberechtigung
Alle Gruppenmitglieder sind gleichberechtigt, jede/r darf seine Vorstellungen und Wünsche mit einbringen. Die Moderation wechselt bei jedem Treffen und wird zu Beginn des Gruppenabends festgelegt.

Dauer
Auch wenn wir bei jedem Treffen wahrscheinlich Stunden reden könnten, ist es sinnvoll die Sitzung zeitlich zu begrenzen. Wir beschränken uns dabei auf 90 min und ein Gruppentreffen alle zwei Wochen.